Hier finden Sie die Teste des Jahres 2005
 Hier finden Sie die Teste des Jahres 2006

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Weinfreunde-Deutschland n.e.V.

 

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Teste des Jahres 2007

Sie können direkt zu den jeweiligen Testen springen, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Monat oder Namen.

Tester im Januar 2007 (Steffen)
Tester im Februar 2007 (Marc)
Tester im März 2007 (Jörn)
Tester im April 2007 (Jens)
Tester im Mai 2007 (Carsten)
Tester im Juni 2007 (Ron)
Tester im Juli 2007 (Carsten)
Tester im August 2007 (Daniel)
Tester im September 2007 (Jens)
Tester im Oktober 2007 (Sterry)
Tester im November 2007 (Jens)
Tester im Dezember 2007 (Steffen)
Tester im Januar 2008 (Marc)
 

Tester im Januar 2007

Steffen

Steffen

Im Test:

Weißer Burgunder & Chardonnay 2005

Land/Region: Deutschland/Kaiserstuhl
Preis: ca. 15,80 Euro
Gebinde: 0,75 l Flasche

Name des Weingutes:
Weingut Karl H. Johner
Bezugsquelle: www.johner.de

Johner Weissburgunder Chardonnay

Urteil:

Liebe Weinfreunde,

das Jahr neigt sich dem Ende und in ein paar Tagen ist Weihnachten. Dafürsollte man immer einen außergewöhnlichen Tropfen in der Hinterhand haben um sich und die Gäste parallel zum festlichen Essen verwöhnen zu können.

Heute möchte ich deshalb Euch einen absoluten neuen Spitzenwein aus meinem Keller vom Weingut Karl H. Johner vorstellen, der für solche Anlässe prädestiniert ist.
Im Weingut Johner wird schonseit einigen Jahren erfolgreich an einer Alternative zum klassischen trockenen Chardonnay aus der Chablis gesucht und mit dem Cuvée der Trauben Weißburgunder und Chardonnay, im Barrique gelagert, hat die Familie Johner einen großen Wurf in diese Richtung gelandet. Ergebnis ein Cuvée aus Weißburgunder & Chardonnay, der in der ganzen Welt seine Fans hat.
Schon beim bloßen riechen schlägt einem der vielschichtige Duft von Zitrus und Aromen der Ananas entgegen. Leicht bemerkt man auch den unverkennbaren Barrique Duft, der aber nicht dominiert. (Was für mich persönlich sehr wichtig ist, da ich nicht zu den Holzliebhabern gehöre und noch Wein schmecken möchte, ansonsten kann man bei vielen Barrique gelagerten Weinen auch gleich über die Holztischplatte lecken oder Eichenspäne kauen). Beim Trinken begrüßt der Weiße Burgunder die Zunge mit einer Wucht und umspült Diese mit Intensität und Fülle.
Zu schmecken sind frische Aromen wie Banane, Heu und Aprikose. Zusammen mit dem Chardonnay im Abgang endet der Schluck jedoch mit Rasse und Mineralität. Man wundert sich, dass alle Charaktereigenschaften der beiden Trauben und die leichte Barrique Note sich nicht überlagern oder gegenseitig hemmen. Es passt alles perfekt zusammen. Je nach Kühlstufe schmeckt der Wein gut gekühlt etwas frischer oder wärmer etwas breiter und fülliger.
Für mich ist dieser Wein einabsoluter Hochgenuss, den ich nur empfehlen kann.
Leider gibt es die Jahrgänge 2002, 2003 oder 2004 von diesem Wein nur noch
sehr schwer zu kaufen. Ich glaube das sagt alles

Signatur Steffen

Tester im Februar 2007

Marc

Marc

Im Test:

Kreuznacher Cabernet Sauvignon

Rebsorte: Cabernet Sauvignon
Land/Region: Deutschland/Nahe

Preis: ca. 12,50 Euro
Prädikat: Q.b.A.
Alkoholgehalt: 13%vol
Gebinde: 0,75 l Flasche

Name des Weingutes:
Weingut Emrich-Montigny
Bezugsquelle: www.emrich-montigny.de

Kreuznacher Cabernet Sauvignon

Urteil:

Dieser direkt vom Winzer bezogene Rotwein ist wie gemacht für lange Abende vor der Glotze. Er ist nicht sonderlich schwer und steigt auch nicht übertrieben in den Kopf (trotz 13% Alkoholgehalt), sodass es nicht unmöglich erscheint, auch das Ende des Films zu erleben und zu verstehen.

Der Kreuznacher Cabernet Sauvignon hat ein herrlich traubiges Bukett, obwohl er sich ansonsten recht unauffällig und unaufdringlich verhält.
Er wurde fast ein Jahr im Barrique gelagert, wo er in Ruhe reifen konnte. Dies hat ihm auf jeden Fall gut getan, wobei die hölzerne Note aber nicht übertrieben wirkt. Die leichten Holzaromen schreien förmlich nach einem Stück Zartbitterschokolade (oder einer anderen Schokolade mit aber nicht zu hohem Kakaoanteil), mit dem sie auch geschmacklich gesehen sehr gut korrespondieren.
Der Abgang dieses sehr guten Weines und geschmacklich typischen Cabernet Sauvignon wiederum ist fast nicht vorhanden, was aber konsequenter Weise zum Gesamtbild passt.
Von mir gibt es auf jeden Fall "Daumen hoch" für diesen tollen Wein, der speziell für Freunde des leichteren Weines eine gute Alternative für einen Weisswein darstellt.

Lasst Euch einfach mal auf ihn ein.

Signatur Marc

Tester im März 2007

Joern

Jörn

Im Test:

Torres Atrium Merlot 2005

Rebsorte: Merlot
Land/Region: Spanien / Vilafranca del Penedès

Preis: ca. 10 Euro
Alkoholgehalt: 14%vol
Gebinde: 0,75 l Flasche

Ausbau: 6 Monate im Eichenfass
Name des Weingutes:
Weingut Torres/Spanien

Torres Atrium Merlot 2005

„Die Weinberge der Familie Torres in Spanien haben eine Größe von 930 ha und befinden sich in einem Umkreis von 75 km um die Stadt Vilafranca del Penedès.
Sie erstecken sich über mehrere Klimazonen in dieser Region, angefangen am warmen Küstenstreifen über sanfte Hügel bis zu den kühlen Höhen des Hoch-Penedès. Die verschiedenen Weinberge werden nach den neuesten Techniken bestellt. Dabei richtet man sich sehr nach umweltfreundlichen Kriterien, um den Erhalt der natürlichen Ressourcen sicherzustellen, denn sie sind ein wichtiges Kulturgut. Das Geheimnis der Herstellung erlesener Weine liegt im harmonischen Zusammenspiel von edlen Reben, dem jeweiligen Microklima und der Bodenbeschaffenheit.“
Quelle: www.weindomäne.de

Urteil:

Wie bewertet man einen Wein, den man von einem Freund geschenkt bekommen hat? Der besagte Freund, seines Zeichens Gastronom (nennen wir ihn mal „den Pfau“), sollte augrund seiner Profession Garant für die Wahl eines guten Rotweines sein.
So ist es auch kein Wunder, dass es sich um einen sehr trockenen Rotwein mit gewaltigen 14% Alkohol handelt (Typisch Gastronom: viel Alkohol = schneller besoffene Gäste = mehr Umsatz)
In diesem Fall handelt es sich um einen absoluten Volltreffer in der Preisklasse von (recherchierten) 10 Euro.
Zwar bleibt er einem nicht ewig aber doch recht lange in Erinnerung, nicht zuletzt wegen seiner „methylisierenden“ Wirkung . Wer auf trockene Rotweine abfährt liegt mit diesem Wein mit Sicherheit richtig.
Bei Raumtemperatur entfaltet dieser fast schwarz-rote Merlot deutliche Aromen die vor allem an reife Früchte sowie Vanille erinnern. Im Abgang sehr langanhaltend, kann man diesen schwergewichtigen Wein nur in Ruhe genießen, wenn man die entsprechende Ruhe und Zeit dafür hat. Wer sich davon ein Glas zur Pasta genehmigt, sollte auf jeden Fall erschossen werden ;-)  Wie die meisten Weine dieser Art, gehört auch dieser eher an einen Tisch, auf dem Fleischgerichte serviert werden.
Auf jeden Fall kann man nach dem alleinigen Verzehr einer solchen Flasche richtig gut schlafen.

Signatur Joern

Tester im April 2007

Jens

Jens

Im Test:

Casale Colle Chianti Superiore 2004

Land: Italien
Preis: war ein Geschenk
Alkoholgehalt: 12,5%vol
Gebinde: 0,75 l Flasche

Casale Colle 2004

Urteil:

Hallo liebe Weinfreunde,
diesen Chianti habe ich vor einiger Zeit einmal geschenkt bekommen. Einige Zeit lag er nun im Weinregal und ihn für einen Test heraus zu holen fand ich passend.
Der erste Eindruck, den man von diesem Chianti bekommt, ist seine typische rubinrote Farbe.
Chiantitypisch ist der Casale Colle recht fruchtig, mit leichten Kirsch- und Cassisaromen. Leider konnte ich jedoch keine Schokoladennote auszumachen.
Leicht samtig am Gaumen mit etwas Säure aber zu wenig Nachhall.
Für meinen Geschmack zu wenig Tannine, was jedoch im Geschmack des Trinkenden liegt.
Als Resümee kann man sagen, dass der Casale Colle nicht alle Stärken eines Chianti ausspielt. Technisch mag er aber ganz in Ordnung sein.
Dafür kann man ihn aber auch zu zahlreichen Gelegenheiten trinken.
Zu kurz gebratenem ebenso wie einfach nur so, auf ein Gläschen.
Bei kräftigen Gerichten kann er aber leider nicht mithalten.
Falls Sie den Casale Colle mal im Weinregal sehen, probieren Sie ihn ruhig einmal. Allerdings sollte die Flasche nicht mehr als 5-6 Euro kosten.
Mehr würde mich wundern.

Also, viel Spaß beim Genießen!

Signatur Jens

Tester im Mai 2007

Carsten

Carsten

Im Test:

Schreckbichl Chardonnay2005

Land/Region: Italien/Südtirol
Preis: ca. 7,95 Euro

Bezugsquelle: Pollner in Bünde

 

Schreckbichl 2005

Urteil:

Schreckbichl col terenzio
Altkirch, Südtirol
Diesen leckeren Chardonnay entdeckte ich durch Zufall im Schaufenster eines Bünder Tabak- und Spirituosen- Spezialitätengeschäftes.
Er ist ausgewogen, fruchtig mit einer feinen Säure. Man meint Aprikose riechen zu können. Im Mund vermag ich das dann zwar wiederum nicht zu bestätigen, dennoch empfinde ich eine facettenreiche Frucht, deren Geschmack durchaus lange anhält. Dieses spricht für eine sehr ordentlich Qualität des Weines. Nicht ohne Grund wird die Chardonnay-Traube ja auch zur Herstellung des Champagners verwendet.

Zusammengefasst denke ich, dass dieser harmonische, eher leichte Chardonnay seinen Preis von 7,95 € durchaus Wert ist. Wahrscheinlich ist er kein Spitzenwein seiner Rebe, aber wer von uns würde denn auch schon einen solchen einwandfrei erkennen?  Wichtig ist für mich, dass ich bei diesem Wein das Gefühl habe, dass er kein 08/15 Chardonnay ist und das er mir auch am nächsten Abend noch, gut gekühlt, sehr gut geschmeckt hat.

 

Signatur Carsten

Tester im Juni 2007

Ron

Ron

Im Test:

Cantata Montepulciano D' Abruzzo 2002

Land/Region: Italien/Montepulciano
Preis: unbekannt

Bezugsquelle: Marktkauf

 

Montepuliano d Abruzzo 2002

Urteil:

Der Montepulciano d`Abruzzo ist ein reinsortiger, italienischer Rotein aus der Rebsorte Montepulciano. Er ist meist ein rustikaler, einfacher Wein für eine fröhliche Zechrunde, der zur italienischen Küche empfohlen wird.

Dieser Wein wird in den Provinzen L`Aquila, Teramo, Chieti und Pescara der Region Abruzzen gekeltert. Die Weinberge liegen auf einer Höhe unterhalb 500m ü. NN und in zugelassenen Ausnahmefällen (Südlagen) auch bis max. 600m ü. NN. Rund 4900 Erzeuger bearbeiten ca. 7300 Hektar, dass seit 1993 den Status „Denominazione di origine controllata - DOC“ hat. (Die Region Teramane hat sogar seit 2003 den Status „Denominacione di origine controllata i garantita - DOCG“). Die bergige D.O.C.-Region zwischen Adria und Appenin bietet das ideale Mikroklima für Weine voller Wohlgeschmack und Wärme.

Der Montepulciano ist die typische rote Rebsorte der Abruzzen. Ein angenehmer, unkomplizierter und vielseitiger Wein. Er passt nicht nur zur italienischen Küche, sondern auch zu Braten und Herzhaftem.
Die Weine reifen ca. 1 Jahr im Holzfass (wenn der Wein mindestens 24 Monate im Holzfass lagerte, darf er die Qualitätsbezeichnung Riserva tragen). Der Wein kann 3 – 4 Jahre gelagert werden. Die Spitzenexemplare mit dem Status „DOCG“ können auch 4 – 8 Jahre Alterung vertragen.
Die Farbe dieses Weines reicht von rubinrot bis violett. Er besticht durch seinen angenehm weinigen Duft und sein vollmundiges Bukett. Er ist auch zum Verzehr in geselliger Runde sehr geeignet. Sein Alkoholgehalt beträgt 12 – 13,5 % und die empfohlene Trinktemperatur liegt bei 17 – 18 Grad.

Dieser Montepulciano hat 12,5 % Alkoholgehalt.
Montepulciano d`Abruzzo sollte nicht mit dem Vino Nobile di Montepulciano verwechselt werden.

Signatur Ron

Tester im Juli 2007

Carsten

Carsten

Im Test:

Hecklinger Burg Lichteneck 2005
Müller Thurgau

Land/Region: Deutschland/Baden
Preis: 3,50 Euro

Alkoholgehalt: 11,5%vol
Gebinde: 1,0 l Flasche

Bezugsquelle: Neukauf

 

Hecklinger Burg Lichteneck 2005

Urteil:

Wenn mir früher eingefallen wäre, dass ich zu dem heute, spontan gekauften Wein einen Bericht schreiben sollte, dann hätte ich mich wohl für eine andere Rebsorte entschieden. Denn auch dieser Müller Thurgau ist, wie fast alle anderen auch, ein frischer, jugendlicher  und leichter Wein.
Zwar könnte man ihn täglich trinken, jedoch ist es, zumindest für mich, äußerst schwierig seinen Geschmack detaillierter zu beschreiben. Er schmeckt mir einfach. Er hat eine feine, zurückhaltende Säure mit einem durchaus angenehmen  Abgang. Tja, mehr dann aber auch schon nich.


Bis zum nächsten Mal
euer

Signatur Carsten

Tester im August 2007

Daniel

Daniel

Im Test:

Rupestro 2006 Cardeto
Land/Region: Italien / Umbria
Preis: k.A.

Alkoholgehalt: 13,2%vol
Gebinde: k.A.

Bezugsquelle: k.A.

Restsüße: 4.5 g/l
Säuregehalt: 5.75 g/l
Trinkempfehlung: bis 2010
 

Rupestro 2006

Urteil:

Rupestro 2006 Cardeto
Der Rupestro wird aus Sangiovese und Merlot bereitet.. Der Rupestro ist ein herrlich unbeschwerter und fruchtbetonter Rotwein. Er ist relativ leicht, besitzt aber eine gewisse Fülle, bzw. Tiefe im Abgang. So war er für mich eigentlich nicht eindeutig als Wein dieser günstigen Preisklasse zu erkennen. Für mich ein absoluter Geheimtip, bei dem das Preis-/Leistungsverhältnis absolut stimmig ist.
Cardeto ist ein Örtchen, das zu Orvieto gehört. Maurilio Chioccia hat den Namen dieses Örtchens zum Markennamen für die Premiumweine der Genossenschaftskellerei von Orvieto gemacht.


Bis zum nächsten Mal
euer

Signatur Daniel

Tester im September 2007

Sexso

Jens

Im Test:

Azagador Vine dos Propios
Crianza 2002
Land/Region: Spanien / La Mancha
Weingut: Pago de la Jaraba
Gesamtsäure: 4,95 g/l
Restzucker: 2,0 g/l

Preis: 9 Euro (erschreckender Weise beim googeln für 4,99 gefunden)

Alkoholgehalt: 13%vol
Gebinde: 0,75 l

Bezugsquelle: Vinothek

 

Azagador 2002

Urteil:

Liebe Weinfreunde,
auf Empfehlung meines Weinhändlers kaufte ich diesen Azagador crianza 2002. Der Wein stammt aus dem größten Anbaugebiet in Spanien, im Landesinneren in Kastilien „der La Mancha“. Hierbei handelt es sich um einen Verschnitt aus Tempranillo, Cabernet Sauvingnon und Merlot, alles was einen Spanier so ausmacht! Crianza ist die spanische Bezeichnung für Weine die im Eichenfass und anschließend in der Flasche reifen. Die Weine müssen mindestens 24 Monate reifen, 6 Monate im Eichenfass und 18 Monate in der Flasche bevor sie in den Handel kommen. Der Azagador von dem Weingut Pago de la Jaraba durfte 8 Monate im Eichenfass ruhen.
So nun zum Wesentlichen,
zur meiner Entschuldigung muss ich erwähnen, dass ich diesen Wein zu fortgeschrittener Stunde zu mir genommen habe, und dass der Wein auch nicht genügend Zeit zum atmen hatte.
Verschlossen ist die Flasche mit einem Naturkorken.
Im Auge tiefrot, in der Nase, für mich, sehr angenehm, der Geschmack kräftig beerig, gut ausgereift.
Der Wein sollte meiner Meinung nach nicht noch längere Zeit eingelagert werden. Ach ja, der Abgang könnte bei manchen Menschen schon Sodbrennen verursachen, kann bei Spaniern aber schon mal vorkommen! Das sollte einem Weinkenner aber bekannt sein. Ich persönlich mag und schätze die spanischen Weine sehr.
Nun zur gastronomischen Empfehlung,
angeblich passt der Wein zu Nudelgerichten mit Tomatensoße, kräftigen Gerichten von Schwein und Rind, zu Braten in dunkler Soße, gegrilltem Fleisch, Lamm, Wild und zu kräftigen Hartkäse.
Ich aber trinke Wein gerne nur so, zum Fernsehen oder beim Lesen mit viel Schokolade.
Man sollte dem Azagador aber schon einige Zeit zum Dekantieren geben, ich schätze ca. 1 Stunde, er hat es verdient!
Des Weiteren sollte man in Betracht ziehen den Wein über's Netz zu bestellen dort ist der weitaus günstigere Preise zu erzielen.

Viel Spaß!

Signatur Sexso

Tester im Oktober 2007

Sterry

Sterry

Im Test:

CARDETO Rupestro 2006 -
Umbria Merlot Sangiovese IGT
Land/Region: Italien / Umbrien
Rebsorte:
Merlot Sangiovese
Preis: 7 Euro

Alkoholgehalt: 13,5%vol
Gebinde: 0,75 l

Bezugsquelle: Herforder Vinothek

Farbe/Typus: rot/fruchtig
 

Rupestro_06

Urteil:

Dieser Rotwein ist für meinen Geschmack der richtige Einstieg, um wieder seinen Spaß an fruchtig trockene Rote für die dunklere und kältere Jahreszeit zu entdecken.
Der richtige Einstieg, da er nicht gleich wie ein Holzfass im Mund liegt, sondern lediglich daran erinnert, trotz seines Jahrgangs, welche herrliche Kombination von Frucht und Holznote für ein super Geschmackserlebnis auf unserem Gaumen zaubert.
Er passt nicht nur zu Pasta, Salaten, Käse und allen hellen Fleischsorten, wie die meisten Rotweine, sondern  durchaus auch abends zu einer Tafel Schokolade. Dabei wird man dann plötzlich feststellen, dass die Flasche leer ist. Ich denke, das sagt alles.
Dennoch wird er dem Ein oder Anderen vielleicht „zu“ trocken oder „zu“ taninhaltig sein.
In diesem Fall empfehle ich, den Wein dann lieber mit Schokolade oder einem Teller Nudeln, die vorher mit etwas guten Olivenöl in der Pfanne geschwenkt wurden, zu genießen. So bringt man die Geschmackswaage wieder ins Gleichgewicht. Super Preis-/Leistungsverhältnis.

Viel Spaß beim Genießen!

Signatur Sterry

Tester im November 2007

Jens

Jens

Im Test:

Brunello Di Montalcino 
Bonachi 2001
Land/Region: Italien / Lombardei / Montalcino
Rebsorte:
Sangiovese Grosso
Preis: 16,99 Euro

Alkoholgehalt: 13,5%vol
Gebinde: 0,75 l

Bezugsquelle: Kaufland Herforde

Farbe/Typus: rot/tanninbetont
 

Brunello

Urteil:

Hallo liebe Weinfreunde,
da im nächsten Monat die Festtage anstehen, dachte ich mir, mal einen Wein zu testen, der einen grossen Namen hat aber trotzdem noch erschwinglich ist.
Ein Brunello sei hier das Richtige dachte ich mir und hatte mich auf die Verköstigung sehr gefreut.
Um eines vorweg zu nehmen, es hat sich in diesem Fall nicht gelohnt.
Beim Bonachi fehlt so ziemlich alles, was ich von einem Brunello erwarte.
Kein Geruch nach Veilchen, mit etwas Phantasie lässt sich jedoch ein wenig Nelken ausmachen.
Auch kann man nicht davon sprechhen, das der Wein tanninbetont wäre. Geschmacklich lassen sich Holznoten ausmachen, ob diese jedoch von der, vorgeschriebenen, Fasslagerung herrühren, wage ich zu bezweifeln.
Alles ein wenig verwunderlich, da der 2001er Jahrgang nicht als schwacher Jahrgang für den Brunello gilt.
Der Preis ist, meiner Meinung, nicht gerechtfertigt. Für den Preis sollte man sich lieber nach zwei Flaschen gutem Wein, mit weniger grossem Namen, umschauen.
Positive Beispiele gibt es ja bei unseren Testen genug.
Ich werde dem Bonachi jedoch noch eine Chance geben und gegebenenfalls diesen Test noch einmal revidieren.

Trotzdem viel Spass beim probieren anderer Weine wünscht euch:

Signatur Jens

Tester im Dezember 2007

Steffen

Steffen

Im Test:

Hexamer Frühburgunder 2004
Land/Region: Deutschland/Nahe
Rebsorte: Burgunder

Preis: 14,35 Euro

Alkoholgehalt: 13,5%vol
Gebinde: 0,75 l

Erzeuger/Bezugsquelle: Weingut Hexamer
 

Hexamer

Urteil:

Hallo liebe Weinfreunde,
da ich als ausgemachter Weiß-Weinfreund jetzt im Dezember einen Weintest schreibe soll, wäre früher für mich wirklich ein Problem gewesen. Da man sich aber als aktiver Weintrinker auch geschmacklich weiterentwickelt, kommt man irgendwann auch einmal zum Rotwein. So mit mir geschehen seit diesem Herbst. Wie meine Weinkollegen und Freunde wissen arbeite ich beruflich seit April in der Nahe Region, also einem der TOP Anbaugebiete in Deutschland, das für junge aufstrebende Winzer mit sehr viel Geschick und hoch qualitativen Weinen steht. Ich konnte seit dem ich dort arbeite sehr viel gute Weine testen, deshalb fällt es mir wirklich sehr sehr schwer „einen“ Wein besonders herauszuheben aber mit dem 2004 Frühburgunder der Firma Hexamer habe ich wohl einen DER TOP Rotweine entdeckt.

Dieser Wein bzw. die Rebsorte Frühburgunder oder auch Blaufränkisch genannt hat einen großen Vorteil, er/sie ist fruchtig! Dies ist mir persönlich an einem Wein immer am wichtigsten.
Ausgeprägt fruchtige Duftnote allein schon beim riechen am Glas, lassen erkennen was dieser Wein so besonderes hat. Er ist für einen normalen Frühburgunder sehr kräftig ohne dabei zu hart zu sein. Man schmeckt verschiedene Früchte wie Brombeere, Kirschen usw. aber auch leichte dezente Kaffee und Pfefferaromen kann man erriechen und erschmecken. Der Wein als ganzes ist wahnsinnig rund und von Anfang bis Ende ein perfekter Genuß.

Viel Spaß beim „Genießen“ wünscht (gerade jetzt zu den weihnachtlichen Fleischgerichten)

Euer Weinfreund Steffen

Signatur Steffen

Tester im Januar 2008

Marc

Marc

Im Test:

Kreuznacher Dornfelder 2003
Land/Region: Deutschland/Nahe
Rebsorte: Dornfelder

Prädikat: Q.b.A.
Preis: 9,10 Euro

Alkoholgehalt: 13,0%vol
Gebinde: 0,75 l

Erzeuger/Bezugsquelle: Weingut Emrich-Montiny
 

Emrich-Montigny_Dornfelder

Urteil:

Eins vorweg : Mit einem Dornfelder kann man - wie mit einem Chianti auch - meiner Meinung nach wenig verkehrt machen, oder jedenfalls weniger als mit anderen Weinen. Sie spielen was Süffigkeit und Ausgewogenheit angeht ganz einfach in einer anderen Liga (und das, obwohl der eine immer häufiger sortenrein, der andere ein richtiger Cuvee (klingt doch wohl schöner als "Verschnitt") ist).

Und genauso verhält es sich auch bei diesem trockenen Dornfelder. Er ist herrlich rund und in sich stimmig. Der Wein wurde im Barrique ausgebaut, was aber - wie bei einem deutschen Wein zu erwarten - zu keinem übertriebenen Holzaroma geführt hat. Ebenso halten sich die Tannine eher im Hintergrund, was das Gesamtbild aber ebenso bereichert wie die leichte Kirschnote, die sich sowohl beim Geschmack als auch beim Bukett bemerkbar macht.

Wer also einen schönen Rotwein sucht, der sich sowohl einfach schlabbern als auch richtig geniessen lässt, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Prost

Signatur Marc

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